Eine Hausbar gehört zu den empfindlichsten Bereichen eines Haushalts. Flaschen, Weingläser, Whiskygläser, Karaffen und andere Glaswaren können beim Transport leicht beschädigt werden. Gerade bei einem Umzug nach Bern oder innerhalb der Stadt sollte deshalb besonders sorgfältig gepackt werden.
Mit der richtigen Methode lassen sich die meisten Risiken deutlich reduzieren.
Schritt 1: Alles sortieren
Bevor Sie Ihre Hausbar einpacken, sollten Sie den gesamten Bestand kontrollieren. Sortieren Sie Flaschen, Gläser, Karaffen und Zubehör nach ihrer Art.
Überlegen Sie gleichzeitig, welche Gegenstände Sie wirklich mitnehmen möchten. Ein Umzug ist eine gute Gelegenheit, selten verwendete oder beschädigte Gegenstände auszusortieren.
Bei wertvollen Flaschen sollten Sie besonders vorsichtig sein. Prüfen Sie, ob sie sicher verschlossen sind und ob die Flaschen aufrecht transportiert werden können.
Schritt 2: Geeignetes Verpackungsmaterial vorbereiten
Für Glaswaren benötigen Sie stabile Kartons und ausreichend Polstermaterial. Zeitungspapier, Packpapier, Luftpolsterfolie oder spezielle Gläsertrennsysteme können verwendet werden.
Vermeiden Sie möglichst zu große Kartons. Wenn sich darin viele schwere Glasgegenstände befinden, wird die Kiste schnell unhandlich.
Ein guter Karton sollte stabil sein und sich sicher verschließen lassen.
Schritt 3: Weingläser einzeln schützen
Weingläser sollten niemals einfach nebeneinander in einen Karton gelegt werden.
Wickeln Sie jedes Glas einzeln in Papier oder geeignetes Schutzmaterial. Besonders empfindlich sind die Stiele und dünnen Glasränder.
Platzieren Sie die Gläser anschließend möglichst stabil in einem Karton. Zwischen einzelnen Gläsern sollte ausreichend Polsterung vorhanden sein.
Schütteln Sie den Karton nach dem Packen vorsichtig. Wenn Sie Bewegung hören oder spüren, fehlt wahrscheinlich noch Polstermaterial.
Schritt 4: Flaschen sicher verpacken
Flaschen sind schwer und sollten deshalb niemals zusammen mit empfindlichen Gläsern in denselben Karton gelegt werden.
Verwenden Sie kleinere, stabile Kartons und schützen Sie jede Flasche einzeln. Zwischen den Flaschen sollte möglichst kein direkter Kontakt bestehen.
Schwere Flaschen gehören nach unten, leichtere Gegenstände nach oben. Der Karton sollte anschließend gut verschlossen und deutlich mit „Vorsicht – Glas“ gekennzeichnet werden.
Wenn möglich, sollten solche Kartons nicht unter andere schwere Gegenstände gestellt werden.
Schritt 5: Die Kartons richtig transportieren
Am Umzugstag sollte die Hausbar möglichst zuletzt aus der alten Wohnung geladen und in der neuen Wohnung vorsichtig ausgeladen werden.
Informieren Sie die Umzugshelfer darüber, welche Kartons besonders empfindlich sind.
Auch bei einem professionellen Umzug lohnt es sich, zerbrechliche Gegenstände deutlich zu kennzeichnen. Dadurch wissen alle Beteiligten, dass diese Kartons besonders vorsichtig behandelt werden müssen.
Was tun bei wertvollen Flaschen?
Bei hochwertigen Spirituosen oder besonderen Weinen sollten Sie zusätzlich überlegen, ob ein separater Transport sinnvoll ist. Kleine Mengen können eventuell persönlich transportiert werden.
Auch bei sehr wertvollen Gläsern oder Karaffen kann ein eigener, besonders gut gepolsterter Karton sinnvoll sein.
Nicht nur an die Gläser denken
Zur Hausbar gehören oft auch Flaschenöffner, Shaker, Untersetzer, Barwerkzeuge und Dekoration. Diese Gegenstände können gemeinsam sortiert und in einem separaten Karton verpackt werden.
Scharfe Werkzeuge sollten zusätzlich geschützt werden, damit sie keine anderen Gegenstände beschädigen.
In der neuen Wohnung richtig auspacken
Nach dem Transport sollten Sie die Kartons nicht übereinander stapeln und vergessen. Kontrollieren Sie empfindliche Gegenstände möglichst bald.
Prüfen Sie jedes Glas und jede Flasche auf Schäden. Wenn alles unversehrt angekommen ist, können Sie Ihre Hausbar in Ruhe neu organisieren.
Fazit
Das Verpacken einer Hausbar erfordert Geduld und sorgfältige Vorbereitung. Mit stabilen Kartons, ausreichender Polsterung und einer klaren Trennung zwischen Flaschen und Glaswaren können Sie das Risiko von Schäden deutlich reduzieren. Wer sich genügend Zeit nimmt, kann auch empfindliche Weingläser sicher nach Bern transportieren.